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Jetzt versucht sich unser Morgenlämmer auch noch als Heimwerker...😲🤔 Wie weit er dabei mit seinem Halbwissen kommt, erfahren Sie in den nächsten Wochen immer montags, 17.45 Uhr und samstags, 10.15 Uhr bei uns im Programm📻🎧 oder hier zum Nachhören.

Beruhigend - er bekommt Hilfe von den Mitarbeitern vom
Heimwerkertipp

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In der vergangenen Woche haben wir erfolgreich Vinyl auf dem Boden verlegt. Heute und in der nächsten Woche schalten wir einen Gang hoch, es wird anspruchsvoller, wir werden nämlich Fliesen verlegen. Aber – schön der Reihe nach.
Bevor die ersten Fliesen verlegt werden können, sind ein paar Vorbereitungsarbeiten notwendig. Zuerst betrachten wir uns den Untergrund. Der muss richtig gerade sein und darf keine Unebenheiten haben. Dies kann man feststellen, in dem eine lange Wasserwaage – auch Richtscheid genannt – auf den Boden gelegt wird. Man sieht genau, ob der Unter-grund gerade ist oder ob es einzelne Unebenheiten gibt. Für das Ausgleichen gibt es unterschiedliche Produkte. Meist sind es selbstverlaufende Ausgleichsmassen, wie Fließspachtel, Nivelliermasse, Spachtelmasse oder Bodenausgleichsmasse. Welche Masse benutzt wird, hängt vom Untergrund ab. Bei Beton reicht eine einfache Ausgleichsmasse. Heizestriche oder Gussasphalt brauchen spezielle Produkte damit sie flexibel bleiben.
Vorm Ausgleichen muss der Untergrund gründlich gesäubert werden. Empfohlen wird, an den äußeren Rändern einen Dämmstreifen anzubringen. Dieser dient dem Schallschutz und es wird evtl. Feuchtigkeit von den Wänden ferngehalten. Und – Sie müssen unbedingt alle Löcher abdichten, die sich in dem Bereich befinden, wo die Ausgleichsmasse aufgetragen wird. Dazu zählen z.B. Mauerdurchbrüche für Heizungsrohre, Türschwellen o.ä. Denn eins haben alle Ausgleichsmassen gemeinsam: Es gibt sie als Pulver, sie werden mit Wasser angemischt und können in flüssiger Form auf dem Boden verteilt werden. Je flüssiger die Masse, desto mehr verläuft sie und der Boden ist danach richtig gerade. Oder wie der Fachmann sagt - er liegt in Waage. Wenn alles fertig ist muss der Raum verschlossen werden, es darf dort niemand reinlaufen sonst gibt es Abdrücke in der Ausgleichsmasse. Wie lange die zum Aushärten braucht steht auf der Verpackung und ist oft auch von der Umgebungstemperatur abhängig.
In dem Sinne frohes Ausgleichen und gutes Gelingen!!!

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Heute kümmern wir uns mal um das, was uns zu Füßen liegt, es geht um Bodenbeläge, besonders um die, die aus Vinyl gefertigt sind. Vinylbeläge – vor allem das sogenannte Klick-Vinyl - werden immer beliebter.
Vinylbeläge haben eine hohe Trittfestigkeit und sie sind sehr leicht zu reinigen. Mit einem feuchten Lappen drüber gehen und fertig. Es gibt aber noch einen anderen Grund, der für diese Beläge spricht. In unseren Häusern werden zunehmend Fußbodenheizungen eingebaut und da ist Vinyl als Bodenbelag bestens geeignet.
Wenn Sie Klick-Vinyl verlegen möchten, sollte der Untergrund sauber und frei von alten Belag Resten sein. Eventuell muss noch eine Trittschaldämmung verlegt werden, die verhindert, dass sich der Schall, verursacht durch die Fußtritte auf dem Belag, im Haus ausbreiten kann.
Bevor es ans Verlegen geht, ist es wichtig genau zu messen, wie lang und wie breit der Raum ist. Dann können Sie sehr leicht ausrechnen, wie viele der Vinyl-Fliesen Sie für eine Reihe brauchen. Bitte beachten – am Rand muss zur Wand etwa ein Zentimeter Abstand eingehalten werden und die äußeren Bahnen sollten mit Klebeband am Boden fixiert werden. Wenn die letzte Fliese auf einer Reihe zu lang sein sollte kann sie bequem mit einem Cuttermesser auf die gewünschte Länge gebracht werden. Das abgeschnittene Stück dient dann gleich als erstes Element der nächsten Reihe. So bekommen Sie einen schönen Versatz in die Gesamtfläche. Am aufwendigsten ist meist die letzte Reihe, diese passt oft nicht von der Länge UND der Breite und muss individuell eingepasst werden.
Ganz zum Schluss bringen Sie noch ringsum eine passende Sockelleiste an und schon ist das Projekt beendet.
Dann räumen Sie noch das Werkzeug weg, setzen sich schön in die Mitte des Raumes und betrachten Ihr Werk. Und dabei schmeckt auch das Feierabendbier besonders gut.
In dem Sinne – frohes Schaffen und gutes Gelingen!!!

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Leute wie die Zeit vergeht – am Sonntag in einer Woche ist der erste Advent. Und spätestens da sollte die weihnachtliche Dekoration aufgebaut sein und in festlichem Glanze erstrahlen. Deshalb reden wir heute über die vielen Lichter, die zur Weihnachtszeit einfach dazugehören, über den Strom, der sie zum Leuchten bringt und vor allem wie der Strom überhaupt dahin kommt, wo er gebraucht wird. Dazu werden in den meisten Wohnungen Verlängerungskabel und Steckdosenleisten verlegt und diese fristen oft so ein unbeachtetes Dasein. Dabei sind sie wichtig und können auch gefährlich werden. Aber der Reihe nach, fangen wir bei den Steckdosen. In den meisten Haushalten liegt an einer normalen Steckdose 230 Volt Spannung an und die Dose ist mit 16 Ampere abgesichert. Bedeutet: Pro Steckdose dürfen nur elektrische Verbraucher angesteckt werden, die maximal 3700 Watt Leistung haben. Besonders dann, wenn Elektrogeräte mit einer starken Leistung wie z.B. Heizgeräte angeschlossen werden ist Vorsicht geboten. Außerdem ist wichtig: Wenn eine Steckdosenleiste mit Verlängerungskabel und z.B. drei Dosen angesteckt wird, bedeutet das nicht, das an jeder der drei Dosen 3700 Watt abgenommen werden können. Die angegebene Höchstleistung gilt für die drei Dosen zusammengerechnet. Wer mehr ansteckt riskiert, dass die Leiste Schaden nimmt, dass die Sicherung rausfliegt und im schlimmsten Fall brennt es. Die Gefahr ist dann besonders groß, wenn die Steckdosenleiste schon sehr alt ist oder aber der Schutzkontakt nicht richtig funktioniert. Deshalb sollten solche Leisten von Zeit zu Zeit mal erneuert werden. Das gilt auch für Verlängerungs-kabel. Beim Verlegen der Leitungen ist darauf zu achten, dass sie nicht geknickt oder gar gequetscht werden. Fakt ist – beim Umgang mit Strom ist Vorsicht geboten – im Zweifelsfall lassen sie sich vom Fachmann beraten. Von Vorteil ist hingegen, dass moderne Weihnachtsbeleuchtung oft mit LED Technik ausgestattet ist. LEDs verbrauchen im Vergleich zur Glühbirne deutlich weniger Strom. Und das ist in Zeiten hoher Energiekosten ja auch ganz wichtig.
In diesem Sinne wünsche ich eine schöne Vorweihnachtszeit – möglichst ohne Probleme mit der Haus-Elektrik!!!!

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Der Herbst ist die Jahreszeit, wo es sich förmlich anbietet im Haus etwas zu werkeln. Die Arbeit draußen im Garten ist zum großen Teil gemacht, da gibt’s nicht mehr viel zu tun. Also frisch ans Werk und die Innenräume ein bissel aufgehübscht. Dazu greifen wir heute zum Pinsel und zur Rolle und bringen Farbe ins Spiel.
Das Streichen der Wände ist kein großes Ding – wenn man ein paar Tricks beachtet.
Zuerst muss der Untergrund sauber und trocken sein. Bei größeren Flächen wird an den Rändern begonnen. Dort wird die Farbe mit dem Pinsel aufgetragen und dann mit einer kleineren Farbrolle verteilt. Die Fläche streicht man dann am besten mit einer Rolle. Dies hat den Vorteil, dass in kurzer Zeit eine relativ große Fläche bearbeitet werden kann. Beim Streichen ist aber auch etwas Eile geboten. Hat man nämlich eine Bahn gestrichen und die Farbe ist an den Rändern schon angetrocknet, sieht man die Übergänge und es entstehen Streifen. Deshalb mit einer gewissen Überlappung der Bahnen streichen, so dass die Farbe nass in nass ineinander übergeht. Und wichtig - dranbleiben – Pause wird erst gemacht wenn die Wand komplett gestrichen ist.

Wichtig ist auch bei der Wahl der Farbe auf die Qualität zu achten. Preiswerte Farben decken oft nicht richtig, billiger weißer Farbe fehlen meist die wichtigen Farbpigmente. Bunte Farben gibt es in allen denkbaren Tönen, sie können nach den ganz individuellen Wünschen angemischt werden. Und – billige Farben haben oft eine sehr niedrige sogenannte Nassabriebklasse. Das bedeutet, wenn mal feuchter Schmutz an die Wand gekommen ist, zieht der recht schnell ein und kann nur schwer mit einem feuchten Lappen entfernt werden. Oft bleiben Spuren zurück. Hochwertigen Farben sind da robuster, hier kann der Schmutz abgewischt werden, ohne das später was zu sehen ist.

In diesem Sinne – frohes Schaffen und gutes Gelingen!!!

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Ich glaub wir sind uns alle einig – es ist schon verrückt was wir in diesem Jahr um diese Zeit für ein Wetter haben. Der goldene Oktober hat seinem Namen alle Ehre gemacht, er geht als der Wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in die Geschichte ein und in den Gärten grünt und sprießt es fast so wie im Frühjahr. Ich kann mich echt nicht erinnern, wann bei mir im Garten das Gras Ende Oktober Anfang November noch so statt und grün aussah und vor allem noch gewachsen ist. Da ist noch nix mit Winterruhe in der grünen Oase, da müssen wir alle nochmal ran.

Bäume verschneiden steht da jetzt noch auf dem Plan, der Rasen kann gut und gerne nochmal gemäht werden, auch entsprechende Dünger nimmt die Wiese jetzt noch an, da ist es keinesfalls zu spät dafür.

Der Herbst ist auch die ideale Jahreszeit um neue Bäume zu pflanzen, auch da kann noch was getan werden. Und – es ist vielleicht auch eine gute Idee, wenn Sie jetzt noch irgendwelche handwerklichen Arbeiten erledigen, die erst fürs Frühjahr geplant waren. Warum nicht schon jetzt das Fundament ausbuddeln für die neue Gartenlaube, die nächstes Jahr gebaut werden soll? Die Tage sind noch recht mild, Bodenfröste noch nicht in Sicht. Das bedeutet, es besteht die Möglichkeit auch Betonarbeiten noch zu erledigen. Wie gesagt – ein Fundament bauen, Säulen für den neuen Gartenzaun einsetzen usw..

Eins ist aber auch Fakt: Der Winter kommt bestimmt, dann sinken die Temperaturen und dann wird in geschlossenen Räumen gewerkelt. Jetzt nutzen wir die Gunst der Stunde und schaffen noch ein bissel was im Freien.

In dem Sinne - frohes Schaffen und gutes Gelingen!!!!


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Heute reden wir mal über den Innenausbau des Hauses oder der Wohnung und kommen zu einem ganz speziellen Problem – es geht um die Türen. Die gibt’s ja in allen denkbaren Varianten – breit, schmal, hoch, tief, rechts oder auch links gehängt oder auch beides – z.B. bei einer Tür mit zwei Flügeln. Und oft kommt es vor, wenn eine neue Wohnung bezogen wird oder ein älteres Haus umgebaut werden soll, dass vorhandenen die Türen nicht so sind, wie es den Vorstellungen von der Inneneinrichtung entspricht. Und wenn dann auch noch der Platz ein bissel knapp ist und das Türenblatt stört, dann kann eine Schiebetür eine ganz clevere Lösung sein. So eine Schiebetür einzubauen, ist eigentlich kein Hexenwerk – die große und entscheidende Frage stellt sich vorneweg: Ist an der Stelle, wo die Tür hin soll schon das entsprechende Loch in der Wand oder nicht. Wenn nicht muss ein Durchbruch geschaffen werden. Hier gibt es einiges zu beachten. Die Maße der Öffnung müssen beachtet werden, es muss ein Sturz eingezogen werden und ganz wichtig – als Erstes ist die Frage zu klären, ob es sich um eine tragende Wand handelt oder nicht. Außerdem macht es Dreck – es muss gemauert, geputzt, gespachtelt und oft auch tapeziert werden. Wer da keine Erfahrung besitzt sollte unbedingt einen Fachmann beauftragen. Ist die Wandöffnung schon da, geht’s einfacher. Zuerst kommt der alte Türrahmen raus, danach muss evtl. etwas verputzt oder auch tapeziert werden. Jetzt heißt es genau Messen und die Laufschiene über der Tür anbringen. Die nötigen Maße bekommen Sie beim Kauf der Tür gleich mit. Ist die Schiene angeschraubt muss noch das Gegenstück – also die Bodenschiene angebaut werden, damit sich die Tür ruhig und sicher schieben lässt. Beim Einhängen der Schiebetür empfiehlt sich ein Helfer, denn das Blatt muss gleichzeitig oben und auch unten eingehängt werden. Jetzt noch die Griffmuschel und die Abdeckung für den Laufkasten anbringen und fertig. Schiebetüren gibt es in vielen Varianten – besonders beliebt sich die aus Glas. Die sehen nicht nur chic aus – sie lassen auch Licht durch und die Räume wirken gleich viel heller. In dem Sinne frohes Schaffen und gutes Gelingen...

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Draußen wird’s langsam ungemütlich. Da findet man Zeit sich mal wieder Projekten im Haus zu widmen. Manch einer wünscht sich vielleicht sogar einen Raum mehr in den eigenen vier Wänden oder möchte aus einem Zimmer zwei machen. Eine relativ unkomplizierte Lösung dafür kann das Einziehen einer Trockenbauwand sein.
Moderner Trockenbau bietet verschiedene Vorteile, wie z.B. kurze Bauzeiten, ein gutes Raumklima und Flexibilität. Bedenken gibt’s immer, ob Trockenbau nicht sehr hellhörig ist. Bei hochwertigen Trockenbauprodukten gibt’s aber keinen Grund zur Sorge. Diese ermöglichen höchsten Schallschutz und bieten trotzdem ein schlankes Wandsystem.
Insbesondere das Aufstellen einer Trockenbauwand mit vorgefertigtem Profil-Metallständern sowie Gipskartonplatten als Beplankung lässt sich recht schnell und mit einem insgesamt preiswerten Aufwand realisieren. Ebenfalls vorteilhaft: das Holz- oder Metallständerwerk sowie die Gipsplatten können später auch relativ leicht wieder entfernt werden, falls die Trennwand oder die Teilung der Räume nicht mehr gebraucht wird.
Will man auch die Decken abhängen, findet man verschiedenste Ansprüche, die an moderne Decken gestellt werden – von der Akustik über‘s Raumklima bis hin zur Beleuchtung. Auch hier ist man mit Trockenbau gut bedient. Er ist einfach zu bearbeiten, sorgt für ein gutes Raumklima und erfüllt zusätzlich Brandschutzanforderungen.
Es gibt sogar Möglichkeiten mit Trockenbau runde, geschwungene und gewölbte Flächen individuell zu planen. Die entsprechenden Platten lassen sich biegen oder werden direkt gekrümmt geliefert. Beim Qualitätsanbieter findet man für alle Ansprüche das richtige Trockenbauprodukt: vom Schallschutz bis zur einbruchsicheren Wand.
In dem Sinne – frohes Schaffen und gutes Gelingen!!!

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Es ist Herbst und die Blätter fallen. Und ich sag Ihnen jetzt mal was ganz Persönliches. Im Herbst krieg ich immer so meine Zweifel. In meinem Garten stehen nämlich einige richtig große Bäume. Im Sommer bin ich dankbar für die Dinger, denn sie spenden Schatten. Wenn aber der Herbst kommt überleg ich jedes Mal – ob es nicht doch besser wäre, die Säge anzusetzen und die Dinger umzuhauen, denn es gibt kaum eine Arbeit im Garten, die mich so sehr anstinkt wie das Laub wegmachen. Das ist doch Strafarbeit…
Aber es hilft nix – das Laub muss weg! Sonst verfault es auf der Wiese und die nimmt Schaden.
Man kann das Laub ganz herkömmlich wie schon zu Omas Zeiten mit dem Rechen zusammenziehen. Man kann aber auch auf Technik zurückgreifen, konkret auf den Laubsauger oder auch auf einen Laubbläser. Beide gibt es mit Kabel, Akku oder mit Verbrennungsmotor. Die Variante mit dem Akku ist dabei die komfortabelste. Man muss kein Kabel hinterherziehen, es macht keinen Krach und man kann sich frei bewegen. Der Unterschied zwischen Sauger und Bläser ist ganz einfach. Mit dem Laubbläser kann das Laub mit Hilfe eines Luftstroms auf einen oder mehrere große Häufen zusammen geblasen werden. Etwas mehr Komfort bietet dagegen ein Laubsauger. Die Geräte gibt es mit einem Tragegurt zum Umhängen, denn sie sind etwas schwerer. Das liegt daran, dass sie meist einen kleinen Häcksler eingebaut haben und einen Fangsack besitzen. Der Häcksler zerkleinert das Laub sofort nach dem Ansaugen - der große Vorteil, Sie können das gehäckselte Laub auf ihrem Kompost entsorgen. Dort verrottet es im Laufe der Zeit und es wird Muttererde draus. Wer keinen Komposthaufen besitzt kann sich auch einen Komposter in eine Ecke des Gartens stellen. Die nehmen kaum Platz weg und der Kompostiereffekt ist derselbe wie auf einem Komposthaufen. Die ungehäckselten Blätter hingegen sollten nicht auf den Kompost geworfen werden, denn es dauert ewig lang bis sie sich zersetzt haben. Hier empfiehlt sich das Laub zum Wertstoffhof zu bringen.
In dem Sinne frohes Schaffen und gutes Gelingen…..

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Nicht nur weil die kalte Jahreszeit vor der Tür steht, sondern auch weil die Prei-se für Gas und Öl in ungeahnte Höhen geschnippt sind, entscheiden sich immer mehr Vogtländer, den guten alten Ofen wieder anzuschmeißen. Wohl dem der noch eine solche Feuerstelle hat. Wenn Sie Brennholz kaufen, empfiehlt es sich, die Holzsorten etwas zu mischen. Laub- oder Nadelholz, wie Birke, Fichte oder Kiefer eignen sich am besten, wenn das Feuer erstmal richtig entfacht wer-den soll. Später dann, wenn´s ordentlich lodert, sollte auch etwas Hartholz auf-gelegt werden. Dazu gehört z.B. Eiche oder Buche – diese Hölzer halten länger nach und haben auch einen höheren Brennwert.
Zur Bearbeitung der Stämme braucht man entweder eine Ketten-, eine Kapp- oder auch eine Kreissäge. Damit werden die Holzscheite erstmal auf die richtige Länge gebracht. Bei Kaminöfen geht man von etwa 30 cm aus, bei Öfen mit größerem Brennraum können die Stücken gerne auch größer sein. Dann muss das Holz gespalten werden. Landläufig sagen wir zwar Holz HACKEN – in Wirklichkeit machen wir das aber mit einer AXT. So werden die Dinger auch im Handel bezeichnet und es gibt sie in vielen verschiedenen Größen. Hier gilt – lieber ein paar Euro mehr ausgeben und ein Qualitätsprodukt kaufen. Beim Holz hacken ist aber bitte größte Vorsicht und Sorgfalt angesagt. So eine Axt ist ein verdammt scharfes Teil und man haut schnell mal daneben. Festes Schuhwerk, Handschuhe und am besten noch eine sog. Schnittschutzhose sind dringend zu empfehlen. Solche Hosen sind im Bereich der Beine verstärkt und halten ein bisschen was ab, wenn mal ein Schlag daneben geht oder auch mal ein Stück Holz unkontrolliert davon fliegt.
Wichtig auch – das Holz muss unbedingt vorm Verbrennen getrocknet werden. Empfohlen wird eine Holzfeuchte zwischen 15 und 20 % - diese kann man mit kleinen Messgeräten ermitteln, die im Handel für relativ kleines Geld angeboten werden. Und wer sich das Holz hacken ersparen möchte – im Handel gibt es verschiedene Varianten von Holzspaltern. Da braucht man das Holz nur reinlegen – das kraftvolle Spalten übernimmt die Maschine.
In dem Sinne – frohes Schaffen und gutes Gelingen!!!

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So nun haben wir den Salat - der Sommer ist rum und der Herbst hat im Vogtland Einzug gehalten. Die Tage werden kürzer, die Blätter bunter und die Zeit der schönen warmen Abende im Freien ist definitiv vorbei. Und damit ist es Zeit auch im Garten so langsam in den Herbstmodus umzuschalten. Dazu gehört nicht nur die Wasserfässer leer zu machen und den Laubbesen hervorzukramen, es ist auch die Zeit um die Bäume zu verschneiden. Nach der Obsternte ist dafür ne gute Gelegenheit. Allerdings gibt`s dabei einiges zu beachten.

Bäume verschneiden bedeutet, dass auch mal auf die Leiter geklettert werden muss und das sollte man sich auch zutrauen. Dazu kommt noch, dass zum Verschneiden auch relativ scharfe Werkzeuge gebraucht werden. Gartenschere, Astschere oder auch Sägen aller Art - ob mit oder ohne Antrieb - sind hier im Einsatz. Also bitte große Vorsicht bei allem was Sie da tun. Bitte drauf achten, dass die Leiter einen festen Stand hat und Obacht beim Arbeiten mit scharfem Gerät. Was den eigentlichen Schnitt an den Gehölzen angeht, da empfiehlt es sich einen Fachmann zu befragen. Es ist dem Baum nämlich keineswegs egal, welcher Ast da wo abgeschnitten wird. Da gibt es Wassertriebe und Geizer und ähnliches. Nicht alles was da irgendwo absteht muss auch unbedingt weg. Ich geb zu - ich hab das bis heute nicht begriffen, warum welcher Ast weg kann und welcher dran bleiben sollte. Aber - ich hab großes Glück: In der Nachbarschaft wohnt ein Fachmann. Das ist ein alter Gartenvogel, der hat voll den grünen Daumen und wenn es mal wieder ans Verschneiden geht, dann berät der mich. Das sieht dann meist so aus, dass er auf einem Gartenstuhl neben dem Baum sitzt und mir dann genau sagt: Das muss weg und das bleibt dran. Der freut sich dann immer wie ich im Schweiße meines Angesichts die Leiter hoch und runter klettere und mich mit Schere und Säge herumplage. Dazu trinkt er genüsslich ein Bier - natürlich aus meinem Kasten. Sozusagen als Beratungshonorar - in dem Sinne frohes Schaffen und gutes Gelingen.

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Heute kümmern wir uns um eine Unterstellmöglichkeit für Dinge, die man im Garten so braucht. Eine Laube, ein Schuppen, ein Verschlag - der Möglichkeiten gibt’s viele und man kann auch gut und gerne eigene Ideen verwirklichen. Trotzdem ist zu empfehlen, vorm Bau die Rechtsgrundlagen zu prüfen. Haben Sie einen Garten in einer Kleingartenanlage gepachtet, ist die Satzung des Vereins zu beachten, außerdem stellt sich die Frage, ob eine Baugenehmigung nötig ist.

Beim Bau selbst sind eigentlich der Phantasie kaum Grenzen gesetzt. Die einfachste Variante: vier sogenannte Erdanker in den Boden rammen, vier Balken gleicher Länge senkrecht anschrauben und mit Balken und Dachlatten eine Dachkonstruktion draufbauen. Dort können dann Bretter aufgeschraubt und mit Dachpappe versiegelt werden. Es gibt aber auch Dachplatten aus Alu oder Plastik zu kaufen, diese kann man zuschneiden und auflegen. Dann können die Seitenwände entweder mit Brettern verschlagen, mit Platten oder auch Planen versehen werden und schon ist eine ganz einfache Unterstellmöglichkeit für Gartenmöbel, für die Schubkarre oder ähnliches fertig. Noch eine Dachrinne drangeschraubt, eine Regentonne aufgestellt und so kann auch noch das Regenwasser aufgefangen und zum Gießen benutzt werden.
Wer es stabiler möchte, sollte ein Fundament ausheben und evtl. eine Bodenplatte gießen. Das alles muss frostsicher sein - also mindestens 80 cm tief ausbuddeln. Dann mit Frostschutz und Beton auffüllen und an den Rändern Befestigungen für den Oberbau mit einbetonieren. Der weitere Aufbau kann ganz individuell gemacht werden. Vorteil hierbei ist - man hat einen festen Boden und kann stabiler aufbauen.
Wer all das umgehen möchte kann sich aber auch einen Schuppen oder ein Gartenhäuschen kaufen. Die gibt’s in vielen verschiedenen Varianten und hier reicht oftmals ein einfaches Streifenfundament um das Teil draufzustellen.
In dem Sinne - frisch ans Werk und gutes Gelingen…

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Heute geht’s in luftige Höhe, heute steigen wir aufs Dach. Gleich eins vorneweg – bitte keine Stunts, Dacharbeiten sollte wirklich nur machen, wer absolut schwindelfrei ist und sich das auch wirklich zutraut. Wir reden hier auch nicht vom Dach eines Mehrfamilienhauses, da sollten wirklich nur die Profis drauf. Wir kümmern uns um das Dach der Gartenlaube oder des Holzschobers – das reicht für Ungeübte allemal.
Es ist wichtig, jetzt vorm Beginn der Regenzeit einen prüfenden Blick auf das Dach zu werfen. Die extreme Sonneneinstrahlung der letzten Wochen kann speziell an der Dachpappe Schäden hinterlassen haben. Da können sich Risse bilden, durch die dann Nässe eindringen kann. Hier kann man mit sogenannter Schweißbahn entweder ein Stück neue Pappe drüber kleben oder auch ganze Bahnen austauschen. Dabei ist zu beachten, wenn die Dachpappe quer aufge-legt wird, muss mit der untersten Bahn, also ab der Dachrinne, begonnen wer-den. Die nächste Bahn muss dann einige Zentimeter überlappen. Wenn man das so macht, läuft das Wasser über die Stöße drüber. Die Bahnen müssen dann mit einer Flamme verschweißt werden und hier ist dringend zu empfehlen, dass der Dachdeckerlaie einen Fachmann zurate zieht. Das Verschweißen muss einfach aus Sicherheitsgründen ein Profi machen, die Brandgefahr ist ziemlich groß. Zur Not kann auch herkömmliche Dachpappe aufgenagelt wer-den. Da muss dann nichts verschweißt werden, allerdings nagelt heut kaum noch jemand auf dem Dach rum – verschweißen bringt einfach mehr Dichtheit.
Alternativ kann das Dach auch mit Dachplatten belegt werden. Dazu gibt es verschiedene Varianten aus Metall oder Kunststoff.
Zum Schluss noch zwei ganz wichtige Tipps: Ein Dach sollte nicht nur dicht sein, es muss auch stabil befestigt werden. Manch einer hat schon an Schrauben oder Nägeln gespart und nach dem nächsten Sturm sein komplettes Dach auf des Nachbarn Grundstück wiedergefunden. Und bitte richtig gut festhalten – auch bei Dacharbeiten gilt: Oben geblieben ist noch keiner, aber bei manchem hat das Herunterkommen weh getan.
In dem Sinne – frisch ans Werk und frohes Schaffen....

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Der erfahrene Gartenbesitzer weiß, Wasser hat man nie genug. Ich glaub, nach der Erfahrung der letzten Wochen und Monate werden jetzt viele Vogtländer verstärkt nach Möglichkeiten suchen, um jeden Tropfen Regenwasser irgendwie aufzufangen. Für den Fall, dass Sie noch eine ungenutzte Dachfläche haben – und wenn sie nur wenige Quadratmeter groß ist – frisch ans Werk.

Zuerst brauchen wir eine Dachrinne. Die anzubringen ist eigentlich kein Hexen-werk. Im Handel gibt es dazu viele verschiedene Systeme, bestehend aus Rin-nen, Haltern, Bögen und Fallrohren. Wichtig ist beim Anbauen, dass ein Gefälle in Richtung der Regentonne angelegt wird. Ist eigentlich logisch, denn Wasser fließt nun mal nicht bergauf. Am einfachsten ist es, den ersten und letzten Dach-rinnenhalter zuerst anbauen. Zwischen den beiden Haltern können Sie eine Richtschnur befestigen und mit der Wasserwaage und dem Zollstock das Ge-fälle einrichten. Erfahrene Klempner empfehlen 2 %, d.h. 2 cm Gefälle auf einen Meter Dachrinne. Am unteren Ende der Rinne wird dann das Fallrohr ange-bracht und das mündet in das Fass oder die Tonne. Diese sollten an die Dach-fläche angepasst werden.
Je größer das Dach, desto mehr Regenwasser kommt zusammen, desto größer muss der Stauraum sein. Regentonnen gibt’s in unterschiedlichen Größen. Be-sonders beliebt sind die großen IBC Behälter, die fassen 1000 Liter. Und wer ganz clever ist und Platz hat, kann im Garten auch eine Regenwasserzisterne verbuddeln. Die gibt es in ganz unterschiedlichen Größen und haben einen ent-scheidenden Vorteil: Die Zisternen in der Erde halten das Wasser kühl und es kann kein Sonnenlicht rankommen. Demzufolge bilden sich auch keine Algen und das Wasser bleibt lange klar und frisch. Nachteil: einfach nur den Wasser-hahn aufdrehen ist hier nicht. Zum Wasserzapfen brauchen Sie eine Pumpe.

Fazit: Für Wasser aus der Leitung muss bezahlt werden, Regenwasser kostet nix und Möglichkeiten zum Auffangen und Speichern gibt es viele. Deshalb – frisch ans Werk und frohes Schaffen…

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Heute nehmen wir ein Thema auf, welches allen Gartenbesitzern im Moment die Sorgenfalten auf die Stirn treibt. Es ist überall viel zu trocken, wir warten sehnlichst auf Regen...
Aber – wenn von oben nix kommt müssen wir eben nachhelfen. Deshalb geht’s heute um Bewässerungssysteme. Die beste Zeit zum Wässern ist der frühe Morgen oder der Vormittag – da ist es meist noch kühl, das Wasser versickert und die Pflanzen können es gut aufnehmen. Bitte auch nicht ständig kleine Mengen gießen – lieber in größeren Abständen und dafür reichlich. So kann das Wasser tief eindringen und die Pflanzen werden animiert, längere Wurzeln zu bilden, um die Trockenheit besser zu überstehen. Als Richtwert gelten hier 20 bis 25 Liter pro Quadratmeter – evtl. Regenmengen eingerechnet.
Wohl dem, der einen eigenen Brunnen besitzt, auch die gute alte Regentonne bietet einen gewissen Vorrat an Wasser – allerdings gilt hier – wenn nix nach-kommt ist ganz schnell Ebbe. Ganz gewiefte Gartenbesitzer besitzen IBC-Behälter mit einem Fassungsvermögen von ca. 1000 Litern.
Um das Wasser im Garten dorthin zu bringen, wo es gebraucht wird, gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Ganz vorn dran natürlich die Gießkanne und auch der gute alte Gartenschlauch. Für den gibt es die tollen Schlauchwagen. Man kann damit ganz bequem den Schlauch transportieren und nach Gebrauch auf eine Trommel aufrollen. Das Wasser wird aus dem Schlauch per Hand verteilt, oder es wird z.B. ein Rasensprenger oder ein Sprinkler benutzt. Auch hier gibt’s nichts was es nicht gibt, es gibt Anschlüsse für den Wasserhahn mit Mengendosierer und auch mit Zeitschaltuhr – hier fließt das Wasser dann nur zu ganz bestimmten Zeiten. Wasserpumpen in vielen Größen und Fördermengen ermöglichen das Auspumpen von Behältern oder auch Zisternen.
Außerdem gibt es Bewässerungssysteme, die fest verbaut werden. Dazu wird eine Schlauchleitung im Boden verbuddelt und dort angezapft, wo das Wasser fließen soll. Ganz zum Schluss gilt aber: Daumen drücken, dass Petrus endlich mal ein bissel mitmacht und Regen schickt. In dem Sinne - frisch ans Werk und gutes Gelingen…….

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Die einen sagen – ″Mach ich gerne, das macht Spaß...″ – die anderen sind davon nicht so begeistert. Es geht um das Rasenmähen. Ich persönlich gehör ganz klar zur ersten Gruppe – ich mach das gerne – mein Rasenmäher und ich wir sind ein starkes Team und wir drehen regelmäßig unsere Runden. Ich bin aber auch nicht der Typ, der den Rasen danach noch mit der Nagelschere bearbeitet und nen Anfall bekommt, wenn da mal ein Gänseblümchen wächst. Ich hab´s gerne natürlich. Beim Rasen wird eine Schnitthöhe von etwa 4 cm empfohlen. Rasiert man die Wiese weiter runter, bildet sich sehr schnell Moos und es besteht die Gefahr, dass der Rasen bei großer Hitze verbrennt.
Bei den Rasenmähern gibt es eine Riesenauswahl. Hier gilt – je größer die zu mähende Fläche desto größer und breiter sollte der Mäher sein. Immer mehr setzen sich Rasenmäher mit Elektroantrieb und Akkus durch, die sind im Vergleich zu Geräten mit Verbrennungsmotor leichter und vorallem auch sehr leise. Die meisten Mäher haben einen Antrieb, der das Schieben erleichtert. Das gemähte Gras kann entweder im Fangkorb aufgefangen und anschließend entsorgt werden, viele Mäher verfügen aber auch über eine sog. Mulchfunktion. Dabei wird das abgeschnittene Gras extrem klein gehäckselt und bleibt auf der Wiese liegen. Dort wird es durch Mikroorganismen zersetzt, und der Boden bekommt die Nährstoffe zurück, die ihm das Gras beim Wachsen entzogen hat. Nach dem gleich Prinzip arbeiten auch die Rasenroboter. Allerdings muss der Aktionsradius durch einen eingebuddelten Draht begrenzt werden. Dadurch weiß der Roboter – bis hierhin darf ich Mähen und nicht weiter!!!! Tun sie das nicht, fährt der Roboter einfach munter drauf los und macht auch vor dem Gartenteich nicht Halt. Er weiß ja nicht, dass Wasser und Elektronik keine gute Kombination sind…
Ganz zum Schluß noch ein persönlicher Tipp: Das Rasenmähen ist bei mir immer die letzte Arbeit des Tages. Danach setz ich mich entspannt auf die Wiese, freu mich über das vollbrachte Werk, genieß den Duft und trink ein Bier. Herrlich!!! Es gibt fast nichts schöneres – probieren Sie´s mal aus. In dem Sinne frohes Schaffen und gutes Gelingen…..

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Heute bauen wir uns einen Sitzplatz oder eine Terrasse aus Stein. Das macht Arbeit, es braucht Kraft und Ausdauer, UND es müssen erstmal einige Erdbewegungen gemacht werden. Hier sollte man vielleicht über einen Minibagger oder wenigstens über starke Helfer nachdenken. Außerdem muss der Haufen Erde irgendwohin – denn nur einen kleinen Teil davon brauchen wir am Ende zum Verfüllen.

Für den äußeren Rand der Terrasse gibt es eine große Auswahl von Randsteinen. Die müssen in Beton gesetzt werden, inklusive einer Rückenstütze um stabil zu stehen. Danach wird das Innere des Bauplatzes aufgebaut. Die unterste Schicht besteht aus Frostschutz, welcher mit einer Rüttelplatte verdichtet wird. Anschließend kommt Sand oder feiner Splitt drauf.

Als Bodenbelag gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, Pflaster, Terrassenplatten, auch mache Fliesen eignen sich für den Einsatz im Außenbereich. Beim Verlegen ist genaues Arbeiten mit Wasserwaage und Richtschnur notwendig, es gilt Verlegpläne zu beachten und Steine müssen oftmals mit der Flex bearbeitet werden. Außerdem müssen Einbauhöhen beachtet werden und am Ende wird alles mit der Rüttelplatte auf die erforderliche Höhe gebracht und die Zwischenräume werden mit Sand verfüllt.
Eine Terrasse aus Stein bauen ist ein Anspruchsvolles Projekt – der Aufwand lohnt sich aber allemal.

Wer es ganz chic machen möchte – der baut noch eine Feuerstelle oder einen massiven Gill ein. Laternen bringen gemütliche Atmosphäre – hier sollten beim Bau auch gleich die Kabel mit verlegt werden. Und wenn dann alles fertig ist noch ein paar schöne Sitzmöbel oder eine Hollywoodschaukel draufstellen und auf möglichst viele gemütliche laue Sommerabende hoffen.

In dem Sinne – frohes Schaffen und gutes Gelingen!!!!!

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Was haben wir nicht in den vergangenen Wochen für schöne Dinge aus Holz gebaut. Eine Terrasse z.B. und auch einen Holzgartenzaun. Und weil Holz nun mal ein Naturprodukt ist und im Garten der Witterung widerstehen soll, müssen wir es behandeln. Tun wir das nicht – haben wir nicht lange Freude an unseren Bauwerken. Sie verwittern sehr schnell und werden morsch. Es sei denn, Sie haben sich für Tropenhölzer entschieden. Teakholz oder Bangkirai strotzen der hiesigen Witterung oftmals viele Jahre und müssen nicht behandelt werden.
Einheimische Hölzer wie Fichte, Lärche oder Douglasie werden meist kesseldruck-imprägniert. Das schützt gegen Pilzbefall und Fäulnis, aber nicht gegen das UV Licht der Sonne. Deshalb: Frisch ans Werk – noch schnell einen Malerhut aus Zeitungspapier gefaltet und schon kanns losgehen.
Die Auswahl bei Farben, Lacken und Lasuren ist riesig. Wichtig ist, dass unbedingt Holzschutzprodukte benutzt werden. Die sorgen nicht nur für eine attraktive Optik, sie schützen das Holz auch vor schädlichen Umwelteinflüssen.
Dünnschichtlasuren gehören zu den beliebtesten Produkten. Sie dringen tief in das Holz ein, sie lassen die Maserung durchschimmern und können leicht verarbeitet werden.
Holzschutzfarben bringen Farbe ins Spiel – es gibt sie in vielen Tönen. Allerdings ist Streichen mit Farbe aufwendiger. Meist muss erst eine Grundierung aufgebracht werden, weil Holz von Natur aus eine Vielzahl von Gerbstoffen und Harzen enthält. Die erzeugen Flecken, die dann durch die Farbe durchschimmern können.
Holzschutzöle sind besonders leicht zu verarbeiten, sie unterstreichen die natürliche Schönheit und heben die Maserung hervor. Bei allen Malerarbeiten am Holz gilt aber – keine Farbe oder Lasur ist für die Ewigkeit. Wer einmal gestrichen hat muss es immer wieder tun, in mehr oder weniger großes Zeitabständen. Wichtig auch – beim Malern, wenn möglich, Handschuhe tragen. Manche Farben beinhalten Stoffe, die die Haut reizen – viele Produkte lassen sich auch nur schwer entfernen, wenn sie einmal auf der Haut kleben. In dem Sinne – viel Spaß beim Streichen, frohes Schaffen und gutes Gelingen…

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Bei Gartenzäunen gibt es viele unterschiedliche Möglichkeiten, ich finde am natürlichsten sieht ein Holzzaun aus. Der Bau ist zwar etwas aufwendig, man muss auch ständig und genau messen – der Aufwand lohnt sich aber allemal.

Zuallererst muss überlegt werden, wie lang und auch wie hoch der Zaun werden soll. Danach richtet sich die Länge und auch die Stärke der Zaunsäulen, der Riegel – also der Querverbindung zwischen den Säulen – und auch der Zaunlatten. Die werden im Vogtland vielerorts auch als Asteln bezeichnet. Der Abstand zwischen den Zaunsäulen sollte nicht größer als drei Meter sein, sonst hängt nach einiger Zeit der Zaunriegel durch.
Die Säulen müssen frostsicher im Erdreich verankert werden, dazu müssen wir mindestens 80 Zentimeter tiefe Löcher buddeln, die mit Beton ausgegossen werden. Sie geben der Säule den notwendigen Halt. Empfehlenswert ist, am Anfang und am Ende des Zaunfeldes einen Pflock in die Erde zu schlagen und eine Richtschnur zu spannen. An der Schnur werden dann die Säulen in Längsrichtung ausgerichtet und damit sie auch wirklich gerade stehen, muss immer wieder die Wasserwaage rangehalten werden.
Danach werden die Zaunriegel auf Länge geschnitten, die Länge ergibt sich aus dem Abstand der Säulen. Zum Befestigen der Riegel an der Säule können Schlossschrauben oder auch spezielle Befestigungssysteme benutzt werden.
Zum Schluss werden die Latten angeschraubt. Bitte unbedingt an jede Latte die Wasserwaage ranhalten. Hängt schon die erste schief am Zaun wird´s nach hinten immer schlimmer. Zum gleichmäßigen Abstand der Latten gibt’s einen einfachen Trick. Eine Latte anschrauben und als Abstandsmaß zur nächsten einfach eine weitere Latte reinhängen. So ist der Abstand genauso breit wie die Latte selbst. Das sieht gut aus. Ein Tipp noch, wenn möglich sollten die Zaun-riegel und auch die Latten vor dem Zusammenbau gestrichen werden. Sind dann alle Latten am Zaun und das Bauwerk ist fertig, können Sie sich über die neidischen Blicke der Nachbarn freuen und die dann auch gern mal zum sprichwörtlichen Bier übern Gartenzaun einladen...

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Sind wir doch mal ehrlich – es gibt doch nix Schöneres, als im Sommer die Zeit im Garten zu verbringen. Mittendrin im Grün – nah dran an der Natur. Und weil ein Garten nicht nur Arbeit bedeutet, sondern auch Erholung bieten soll, brauchen wir einen Platz zum Verweilen und Entspannen. Dazu ist eine Terrasse eigentlich der ideale Ort. Die kann man sich z.B. aus Holz auch selbst zurecht zimmern. Wichtig ist erstmal, einen geeigneten Standort festzulegen. Praktisch ist es die Terrasse direkt an ein bestehendes Gebäude anzubauen. Da sitzt man ein bisschen geschützt, wenn das Wetter mal nicht so toll ist.

Auf alle Fälle muss der Untergrund der Terrasse gerade sein. Dazu muss – wenn nötig – das Erdreich begradigt werden und es müssen Auflagen für die Unterkonstruktion gebaut werden. Dazu kann man ein Fundament gießen oder es werden Bodenanker benutzt. Dann braucht eine Holzterrasse eine Unterkonstruktion und dazu eignen sich am besten Kanthölzer. Diese müssen aber unbedingt behandelt oder imprägniert sein, denn durch die Nähe zum Erdreich werden die sonst ganz schnell morsch. Bei der Unterkonstruktion muss unbedingt die Wasserwaage her – wir wollen ja nicht, dass die Terrasse am Ende schief dasteht und beim Essen die Roster vom Teller rollt. Obwohl - ein ganz leichtes Gefälle, aber nur so das man es nicht merkt, ist gut, dann kann später das Regenwasser von den Terrassendielen ablaufen. Apropos Terrassendielen - Sie können stabile Bretter benutzen, die natürlich imprägniert werden müssen. Besser geeignet sind Dielen aus Tropenholz oder heimischen Hölzern wie z.B. Lärche oder Douglasie. Die sind einfach wetterbeständiger. Beim Aufschrauben der Dielen sollten Edelstahlschrauben benutzt werden, die rosten nämlich nicht weg.

Noch ein Tipp zum Schluss – lassen Sie sich speziell beim Unterbau Zeit, lieber einmal zu viel gemessen und die Wasserwaage angelegt als zu wenig. Denn nur eine gerade Terrasse ist auch eine gute Terrasse.

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Heute legen wir uns einen Gartenweg an. Und eins gleich vorneweg: Ich hab das hinter mir – das ist teilweise eine kräftezehrende Angelegenheit. Da ist Manpower und Ausdauer gefragt. Also genau das Richtige für ordentliche Kerle!

Ein Gartenweg ist nicht nur praktisch, er sieht auch toll aus, wenn´s gut gemacht ist.

Der Untergrund des Weges muss auf alle Fälle frostsicher sein. Deshalb ist es nötig, mindestens einen halben Meter Erdreich zu entfernen und mit Frostschutz einen Unterbau zu schaffen. Als Wegebegrenzung eignen sich Randsteine oder Platten, diese sollten in Betonmasse gesetzt werden, um Halt zu bieten. Dazu brauchen Sie unbedingt eine Richtschnur und auch eine Wasserwaage: es soll ja alles schön gerade werden.
Als Belag gibt es unendlich viele Möglichkeiten. Angefangen von Pflaster in vielen verschieden Größen, Formen und Farben bis hin zur klassischen Gehwegplatte - ist alles möglich. Bei wenig begangenen Wegen reicht oft auch ein Belag aus Kies.

Als Werkzeug brauchen Sie unbedingt Zollstock, Wasserwaage und Richtschnur, dazu Hacke, Schaufel und einen Gummihammer. Eventuell auch eine Flex mit Steinscheibe und eine Rüttelplatte.

Je nach Länge und Breite des Weges sollten Sie schon mal ein paar Tage Bauzeit einkalkulieren, vielleicht hilft Ihnen ja der freundliche Nachbar von nebenan. Denn – wie schon gesagt - bei diesen Arbeiten ist Muskelkraft und Ausdauer gefragt. Um so besser schmeckt dann aber das Feierabendbier!

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Heute reden wir mal über die Grundausrüstung eines jeden Heimwerkers – es geht ums Werkzeug. Wer gerne zu Hause werkelt und selbst Hand anlegt hat davon meist schon eine gewisse Grundausrüstung. Ein paar Hämmer, Schraubenzieher und Schraubenschlüssel, einige Zangen, eine Bohrmaschine oder auch ein Akkuschrauber sind meist vorhanden. Schrauben, Nägel, Dübel, Bohrer, Zollstock, Wasserwaage und diverse Zangen sind oft auch schon da.

Im Garten kommen dann noch diverse Gartengeräte wie Hacke, Spaten, Schaufel, Heckenschere oder Rasenmäher dazu. Und da wir Vogtländer ja nette Menschen sind, hilft oft auch mal der Nachbar aus.

Bei mir zuhause funktioniert das richtig gut – was der eine nicht hat, das hat der andere und so wird sich quasi übern Gartenzaun ausgetauscht.

Einen Tipp aus eigener Erfahrung habe ich noch für Sie. Wenn es in Ihrer Werkstatt oder Garage an der Wand noch Platz gibt, dann basteln Sie sich doch ganz einfach ein schönes Werkzeugbrett. Der Vorteil ist: Man hat das Werkzeug nicht in allen möglichen Kästen, Kisten oder Schubkästen verteilt. Man sieht auf einen Blick was man hat und mit einem Griff hat man das gewünschte Teil.
Außerdem hat man nach dem Werkeln sofort den Überblick, ob alles wieder an Ort und Stelle ist. Nicht das ein Schlüssel oder gar die Bohrmaschine im Garten vergessen wird …….